Herr Modaresi
Modul e.V. - Förderverein Modernes Lehren und Lernen in Schule, Aus- und Weiterbildung

Schulsozialarbeiter Hr. Modaresi

Modul e.V.
Förderverein Modernes Lehren und Lernen in Schule, Aus- und Weiterbildung

Raum 3004

Tel.: 30 30 17 21

Fax: 30 30 17 52

Email: bmodaresi@schulsozialarbeit-berlin.de

Termin nach Vereinbarung

------------------------------

Allgemeine Informationen

Rahmenbedingungen
Die beruflichen und zentralverwalteten Schulen verteilen sich über alle Bezirke, dabei handelt es sich um Schulen mit Schülerzahlen zwischen 350 bis 6500 Schülerinnen und Schülern. Insgesamt werden 12 verschiedene Bildungsgänge in den 14 Berufsfeldern angeboten, diese umfassen die Berufsvorbereitung, die Berufsausbildung und die studienbefähigenden Bildungsgänge.

Zielgruppen
Die Schülerschaft ist sehr gemischt, dies spiegelt sich nicht nur durch die verschiedenen Bildungsgänge wider, sondern zeigt sich u. a. auch durch

  • die große Altersspannbreite von ca.17 - 35 Jahre und die damit verbundene unterschiedliche Lebenserfahrung,
  • die Eingebundenheit in oder Vorbereitung auf die Arbeitswelt,
  • die persönlichen Perspektiven und Motivationen im Hinblick auf den Schul- bzw. Berufsabschluss,
  • die  Nationalität bzw. den  Aufenthaltsstatus,
  • die soziale und kulturelle Herkunft sowie
  • die familiäre und persönliche Lebenssituation.

Die als benachteiligt anzusehenden Jugendlichen bedürfen besonderer Unterstützungsangebote, bei denen die Lernprobleme der Schülerinnen und Schüler in enger Verbindung mit deren Lebensproblemen gebracht werden müssen. Dies betrifft insbesondere die Bildungsgänge der Berufsvorbereitung, in Teilen die der Berufsausbildung und gelegentlich die der studienbefähigenden Lehrgänge. Probleme treten auf durch

  • unsoziales Verhalten der Schüler/innen,
  • hohe Fehlzeiten der Schüler/innen,
  • große Heterogenität der Lerngruppen,
  • geringe Konzentrationsfähigkeit der Schüler/innen,
  • mangelnde Lernmotivation und Arbeitsdisziplin,
  • Versagen der herkömmlichen Disziplinierungsmaßnahmen,
  • geringe Möglichkeiten Erziehungsberechtigte einzubinden und
  • fehlende Ausbildung der Lehrkräfte im Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern.

Diese als grundsätzlich beschriebenen Probleme lassen sich noch wie folgt erweitern:

  • persönliche Unsicherheiten auf Schülerseite,
  • Versagensängste,
  • Identitätskonflikte,
  • geringe Belastbarkeit,
  • Perspektivlosigkeit im Hinblick auf Ausbildung und Beruf,
  • unzureichendes Rechtsbewusstsein sowie
  • mangelnde  Akzeptanz von Regeln und Grenzsetzungen.

Aufgabenfelder der Sozialarbeiter/innen

  • Einzelberatung von Schülerinnen und Schülern in persönlichen, familiären, schulischen Problemlagen, sowie bei der beruflichen Orientierung;
  • Gruppenberatung bei Konflikten unter Mitschülerinnen / Mitschülern;
  • Gruppenpädagogische Angebote für Schülerinnen und Schülern;
  • Mitwirkung in schulischen Gremien;
  • Vernetzungsarbeit.

Zielsetzung
Um diesen vielfältigen Problemfeldern entgegenzuwirken sind individuell greifende Unterstützungsmaßnahmen zu etablieren, die die Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und Kompetenzen auf verschiedenen Ebenen zum Ziel haben:

Personale Ebene

  • (Weiter)Entwicklung eines realistischen Selbstbildes
  • Erkennen und Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen
  • Verbalisieren und Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen
  • Reflektion vertrauter Problemlösungsstrategien
  • Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten
  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit
  • Erfahrung von Selbstwirksamkeit

Soziale und gesellschaftliche Ebene

  • Weiterentwicklung kommunikativer Fähigkeiten
  • Einfühlungsvermögen
  • Perspektivenübernahme
  • Kooperationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Regelerarbeitung
  • Hinterfragen moralischer Wertvorstellungen
  • Erwerb interkultureller Kompetenz


Eine Übersicht über die am Programm beteiligten beruflichen und zentralverwalteten Schulen finden Sie hier,

 

-----------------------------------------------------------------------------------

Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie den Europäischen Sozialfonds der EU.